Jedes Jahr am 18. Oktober feiern die Menschen in Alaska den Alaska Day, einen Feiertag, der tief in der Geschichte des Bundesstaates verwurzelt ist. Er erinnert an die Übergabe Alaskas von Russland an die Vereinigten Staaten im Jahr 1867. Alaska fasziniert mich wie kaum ein anderer Ort auf dieser Welt. Die unberührte Wildnis, die schroffen Berge, endlosen Wälder und die raue Küste ziehen mich immer wieder in ihren Bann. Doch nicht nur die Natur, auch das Leben der Menschen hier begeistert mich, die tiefe Verbundenheit mit der Wildnis, die Unabhängigkeit und der starke Gemeinschaftssinn, den man in vielen kleinen Orten spürt.

Ein Stück Geschichte im hohen Norden
Im 19. Jahrhundert verkaufte Russland Alaska an die USA, für gerade einmal 7,2 Millionen Dollar. Am 18. Oktober 1867 fand die offizielle Übergabe in Sitka, der damaligen Hauptstadt, statt. Die russische Flagge wurde eingeholt, die amerikanische gehisst. Doch für die indigenen Völker Alaskas, die dieses Land seit Jahrtausenden bewohnten, war dieser Moment kein Grund zum Feiern. Ihre Heimat wurde über ihre Köpfe hinweg veräußert, und in den folgenden Jahrzehnten verloren viele ihre traditionelle Lebensweise.
Alaska Day heute – Traditionen und Kontroversen
In Sitka, wo alles begann, wird der Alaska Day mit einer großen Parade, historischen Nachstellungen und kulturellen Veranstaltungen gefeiert. Viele Menschen tragen traditionelle Kleidung, sei es aus der russischen, amerikanischen oder indigenen Geschichte. Doch der Feiertag wird nicht von allen als Grund zur Freude gesehen. Für viele indigene Gruppen steht er für den Verlust von Land und kultureller Identität.

Meine Liebe zu Alaska – mehr als nur ein Reiseziel
Für mich ist Alaska weit mehr als nur ein faszinierender Ort auf der Landkarte. Es ist eine Region, die mich immer wieder mit ihrer Unberührtheit, ihrer Wildheit und ihrer Ruhe beeindruckt. Hier draußen in der Natur fühle ich mich lebendig, sei es beim Fotografieren einer dramatischen Berglandschaft oder beim stillen Staunen über die unermessliche Weite. Der Alaska Day erinnert mich nicht nur an die Geschichte dieses Landes, sondern auch an das, was Alaska für mich bedeutet, ein Ort voller Abenteuer, Entschleunigung und wilder Schönheit.



























































Tolle Bilder war sicher ein Erlebnis.
War eine atemberaubende Reise. Leider schon wieder viel zu lange her.