Unser Urlaub in Triest war diesmal ganz bewusst keine Fotoreise. Deshalb blieb meine Canon 5D Mark IV zu Hause. Stattdessen nahm ich nur die kleine Canon EOS M6 mit dem 15–45-mm-Kitobjektiv mit. Klein, leicht und ideal für einen entspannten Urlaub.
Die Fotos entstanden mehr oder weniger nebenbei. Unser Ziel war es nicht, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Motivsuche zu gehen, sondern einfach die gemeinsame Zeit zu genießen. Das Stativ war zwar im Gepäck, kam aber kein einziges Mal zum Einsatz. Alle Bilder entstanden aus der Hand.
Es ist schon viele Jahre her, dass ich klassische Reisefotografie in einer Stadt gemacht habe. Ich habe schnell gemerkt, dass ich etwas aus der Übung bin. Die klassische Reisefotografie unterscheidet sich doch deutlich von der Naturfotografie, mit der ich mich sonst beschäftige. Trotzdem hat es Spaß gemacht, wieder einmal mit einem anderen Blick unterwegs zu sein.
Von der Bildqualität war ich positiv überrascht. Natürlich kann die kleine EOS M6 nicht mit meiner 5D Mark IV mithalten. Vor allem bei höheren ISO-Werten wird das Bildrauschen deutlich sichtbar. Lightroom hat hier aber ganze Arbeit geleistet. Die KI-Rauschreduzierung holte erstaunlich viel aus den Bildern heraus und machte viele Aufnahmen deutlich besser, als ich es erwartet hätte.
Mein persönliches Highlight war ein besonderes Ereignis im Hafen. Wir saßen gemütlich am Wasser, als plötzlich richtig Betrieb aufkam. Zwei Schlepper verlegten das große Forschungsschiff Laura Bassi von einem Liegeplatz zum anderen. Es war faszinierend zu beobachten, wie präzise ein so riesiges Schiff bewegt werden kann. Natürlich musste ich diesen Moment mit der Kamera festhalten.
Auch wenn dieser Urlaub nicht im Zeichen der Fotografie stand, freue ich mich über die entstandenen Bilder. Sie zeigen nicht nur Triest, sondern erinnern mich vor allem an einen schönen und entspannten Urlaub mit Anja.


































