Vielleicht hat es der eine oder andere ja mitbekommen. Ich habe es leider viel zu spät bemerkt, aber meine Seite hatte einen Crash. Vor einigen Tagen, oder vielleicht sogar Wochen, machte WordPress ein automatisches Update. An und für sich kein großes Thema, das macht WordPress des Öfteren. Aber diesmal crashte es meine Webseite, da es nicht mehr mit meinem Template zusammenpasste. Die Folge war, dass die Seite wie ein Buchstabensalat aussah und teilweise mit Codes übersät war.
Als ich an einem Samstagabend auf der Terrasse meiner Freundin einen Blogartikel veröffentlichen wollte, traf mich fast der Schlag, als ich meine Webseite öffnen wollte. Wie lange war das wohl schon so? Okay, was tun? Was kann ich schnell tun? Dies war wohl auch die Erklärung, warum die Aufrufzahlen in den letzten Tagen immer weiter nach unten gingen.
Das Problem war schnell erkannt, mein Theme passte nicht mehr zur aktuellen WordPress-Version. Ich hatte noch das Dilemma meines letzten Update-Versuchs des Themes im Kopf, bei dem ich die komplette Webseite so richtig und beinahe unwiederbringlich crashte. Das brauchte ich gerade überhaupt nicht, da wir zwei Tage später in den Urlaub nach Italien fuhren. Hier geht es nicht nur um Aufrufzahlen, sondern auch um finanzielle Angelegenheiten. Meine E-Books, Workshops, alles war nicht mehr erreichbar.
Nachdem der erste Schrecken verflogen war, überlegte ich, was ich jetzt tun konnte, um meine Webseite so schnell wie möglich wieder online zu bringen. Ich wollte nicht denselben Fehler wie damals begehen und alles in die Luft jagen. Denn das hätte bedeutet, dass ich wieder Tage damit verbringen müsste, die Webseite von Grund auf neu aufzubauen.
Ich holte mir also Hilfe. Die einzige Hilfe, die ich an einem Samstagabend bekommen konnte. Man kann über KI denken, was man will. Man kann sie verteufeln und sie hassen, aber ohne ChatGPT hätte ich das alles nie wieder reparieren können. Gemeinsam konnten wir meine Seite wieder online bringen. Ich bekam eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, welche Plugins ich installieren musste, um automatische Updates zu ermöglichen, ein Backup der Seite zu erstellen, eine Maintenance-Seite einzurichten und so weiter. Vieles davon hätte ich so nicht gewusst. Es waren zirka drei Stunden Arbeit, bis meine Webseite wieder erreichbar war. Und das ohne irgendwelche Probleme.
Das sind so die Freuden eines Fotografen, der seine eigene Webseite baut und betreut. Nicht immer befriedigend. Es macht Spaß, seine Webseite zu gestalten, und natürlich spart man auch eine Menge Geld. Aber sobald Schwierigkeiten auftauchen, wird es ganz schnell unlustig. Meine ersten Webseiten waren ziemlich einfach aufgebaut und liefen ohne großartige Probleme. Aber mit den Jahren kamen immer mehr Funktionen dazu: ein Webshop, Anmeldeformulare und auch der Umfang an Möglichkeiten, die ein Theme bietet.
Nach etwas nervenaufreibenden drei Stunden ist meine Seite nun wieder erreichbar und ich kann wieder meine Bilder und Geschichten teilen.
