Wer meine Webseite kennt und sie in den letzten Wochen besuchte und sich vielleicht auf meine Workshopseiten verirrte, wird etwas bemerkt haben. Ich habe mich für ein neues Format an Fotoworkshops entschieden. Ein Format, das besser zu mir und meinem Leben, vor allem Arbeitsleben, passt.

In den letzten Jahren habe ich mich immer wieder mit der Frage beschäftigt, wie ich meine Workshops in Zukunft anbieten möchte. Es gäbe durchaus den klassischen Weg, mehr Termine, größere Gruppen, mehr Präsenz, und, ja, mehr Vermarktung. Genau das ist heute in vielen Bereichen fast schon der Standard. Alles muss größer und lauter werden. Auch in der Fotografie.
Aber ganz ehrlich, das passt nicht zu mir.
Ich bin niemand, der ein lautes Bühnenprogramm machen möchte, schon gar nicht in der Naturfotografie. Ich bin kein Marktschreier und ich möchte auch nicht so tun. Was mich an der Naturfotografie schon immer faszinierte, war die Ruhe die man dabei erfahren kann. Draussen unterwegs zu sein, Motive bewusst wahrzunehmen, Licht zu sehen, Ruhe zu haben und sich voll und ganz auf die Landschaft und Fotografie zu konzentrieren.
Genau deshalb setze ich jetzt bewusst auf private Fotoworkshops. Ein privater Workshop ist für mich kein abgespeckter Ersatz für einen Gruppenkurs. Im Gegenteil. Er ist oft die deutlich sinnvollere Form, wenn man wirklich an der eigenen Fotografie arbeiten möchte. Ohne Hektik. Ohne starren Ablauf. Ohne den Druck, dass ein Programm für viele Teilnehmer gleichzeitig passen muss. In einem privaten Workshop kann ich mich auf genau die Themen konzentrieren, die für den Teilnehmer gerade wirklich entscheidend sind. Manchmal ist das die Bildkomposition. Manchmal die Motivfindung. Manchmal die Frage, warum Bilder trotz guter Kamera und solidem Grundwissen oft nicht die Wirkung haben, die man sich erhofft. Und manchmal geht es auch einfach darum, draussen in der Praxis Sicherheit zu gewinnen.

Gerade in der Naturfotografie liegt der Unterschied oft nicht darin, noch mehr Technik zu kennen. Viel wichtiger ist häufig der Blick! Was ist überhaupt ein Motiv? Wie lässt sich Ordnung in eine Szene bringen? Welche Rolle spielt das Licht? Wann lohnt es sich, ein Bild zu machen und wann vielleicht gerade nicht? Solche Dinge lassen sich meiner Erfahrung nach in einem persönlichen Rahmen oft besser vermitteln als in einer größeren Gruppe.
Dazu kommt noch etwas anderes. Ich wollte für mein eigenes Fotobusiness nie eine Art Workshop-Maschinerie aufbauen, die ständig gefüttert werden muss. Ich arbeite hauptberuflich in einem ganz anderen Beruf und betreibe meine Fotografie als Nebengewerbe. Gerade deshalb ist es mir wichtig, die Dinge so anzubieten, dass sie ehrlich, machbar und qualitativ stimmig bleiben. Ich möchte lieber wenige Workshops anbieten, die wirklich passen, als viele Termine, die nur aus Vermarktungsgründen entstehen.
Das bedeutet auch, dass meine privaten Workshops bewusst persönlich, ruhig und praxisnah aufgebaut sind. Statt grosser Gruppen und standardisierter Abläufe steht die direkte fotografische Arbeit vor Ort im Mittelpunkt. Mir geht es dabei nicht darum, möglichst viel auf einmal zu vermitteln. Mir geht es darum, dort anzusetzen, wo es fotografisch wirklich weiterhilft.
Wer sich also persönliche Betreuung, ehrliches Feedback und praktische Arbeit draussen in der Natur wünscht, für den kann ein privater Workshop genau die richtige Form sein. Und wahrscheinlich ist genau das auch der wichtigste Punkt. Nicht jeder braucht einen Workshop. Aber wer das Gefühl hat, dass er mit seiner Naturfotografie an einem Punkt steht, an dem er alleine nur schwer weiterkommt, für den kann ein persönlicher Workshop sehr viel klarer, direkter und nachhaltiger sein.
Wenn Sie Interesse an einem privaten Workshop haben, können Sie mir gerne unverbindlich schreiben. Dann sehen wir gemeinsam, welches Format sinnvoll ist und welche Themen und Motive passend sind.
