Fotografie bedeutet für mich nicht nur „ein schönes Bild“. Fotografie ist für mich eine Art, die Welt zu erleben. Draußen zu sein, Wege zu gehen, Wetter zu spüren, still zu werden und genau in diesen Momenten die Geschichten zu finden, die sonst im Alltag untergehen.
Ich fotografiere Natur und Reise, weil mich das Echte anzieht. Raue Landschaften, Wälder, Küsten, Berge, Nebel, Regen, kühles Licht und diese ruhigen, unspektakulären Augenblicke, die plötzlich besonders werden. Oft sind es nicht die lauten Motive, die bleiben, sondern die leisen Szenen, ein Stück Licht im Wald, ein Windstoß am Berg, ein Fluss, der sich durch eine Klamm schlängelt. Genau dort fühle ich mich richtig.
Das Erleben ist dabei genauso wichtig wie das Ergebnis, manchmal sogar wichtiger. Ein Bild ohne Geschichte, ohne Gefühl, ist für mich schnell „nur“ ein Foto. Ich möchte verstehen, wie ein Bild entsteht, durch Geduld, durch Aufmerksamkeit, durch das bewusste Wahrnehmen von Formen, Linien, Farben und Licht. Ich nehme mir Zeit für Komposition, für Perspektiven, für Details und für das, was zwischen den Bildern passiert.



